Unsere Gottesdienste im Winter

Schon länger wurden wir aus der ›höheren Ebene‹ unserer Landeskirche darauf hingewiesen, dass wir in unserer einen Gemeinde zwar
fünf Kirchtürme haben, aber nicht in allen Kirchtürmen Gottesdienste stattfinden müssen.
Dass wir als Pfarramt weiterhin versuchen, die Gottesdienste wie gewohnt zu bedienen, liegt an der vergangenen Gemeindesituation vor sechseinhalb Jahren, als wir noch getrennte Gemeinden hatten. Mittlerweile sind von den damaligen vier Pfarrstellen (bis Ende 2015) und zusätzlich zwei Klinikseelsorgern nur noch eine hauptamtliche Pfarrstelle besetzt und ein Springer hilft mit Leib und Seele in der Gemeinde aus.

Dank
Ohne die ehrenamtliche Unterstützung wäre damals wie heute Gemeindeleben in dieser Form nicht möglich – ein großer Dank an alle helfenden Hände, die mit anpacken und handeln!

Kirchenmusik
Mittlerweile ist auch die kirchenmusikalische Begleitung zusammengeschrumpft und wir leben mit unseren Kirchenmusikern die fusionierte Gemeinde.

Winterkirche
In diesem Jahr steigen nun auch noch die Energiekosten. Deshalb haben wir uns im Kirchenvorstand entschieden, die Gottesdienste so zu feiern, wie Sie es auf in der Mitte dieses Gemeindebriefes vorfinden. So besteht die Möglichkeit,
Winterkirche zu erleben oder durch das Angebot des Abendgebets eine weitere Form des Glaubens in Gemeinschaft ausüben zu können.
Finden die Gottesdienste in unseren Kirchen statt, ziehen Sie sich bitte warm an (vielleicht mit kleiner Decke oder Wärmflasche – sie sind durch den Lockdown zu Ostern ja schon geübt darin), denn die Kirchen werden, wie es überall üblich ist, nur noch auf 12-14 Grad geheizt werden. In den Gemeindehäusern erwarten Sie kuschelige 19 Grad.

Mitfahrgelegenheiten
Wie in der Zeit der Sommerkirche werden Sie auch dieses Mal die Gelegenheit haben, an den Gottesdiensten mittels Mitfahrgelegenheiten teilzunehmen.
Wir, der Kirchenvorstand, haben die Erfahrung in der Zeit der Sommerkirche gemacht, dass durch die Fahrgemeinschaften unsere Gemeinde noch stärker zusammengewachsen ist: Gemeindemit-
glieder haben sich untereinander organisiert und auch die angebotenen Fahrgemeinschaften durch die Kirchenvorsteher führten zu regen Austausch während der Fahrt – ein großes Dankeschön an unseren stellvertretenden Vorsitzenden
Martin Koch, der sich sehr stark für diese Fahrgemeinschaften eingesetzt hat.
Es wird immer Vor- und Nachteile geben. Diejenigen, die nun mit Verdruss diesen Artikel lesen, erinnere ich daran: Wir sind ein wanderndes Gottesvolk – unser Glaube gedeiht auf ganz unterschiedliche Art und
entwickelt sich weiter. Seien Sie mutig, Schritte zu wagen, denn Gott weist uns den Weg und begleitet uns.

Pastorin Ira Weidner