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01.12.2017 10:30

Gemeindefahrt nach Köln und Neviges

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Dom zu NevigesGemeindefahrt nach Köln und Neviges

Zwei Orte der Hoffnung, der Buße und des Dankes standen bei unserer Gemeindefahrt am 28. Oktober auf dem Programm: Der Dom zu Köln und der Mariendom in Neviges. Beide Ziele von unzähligen Wallfahrern, die auf Vergebung, Heilung und Hilfe hoffen oder Dank sagen möchten.

Unser Stiftungsvorsitzender Dr. Dieter Alfter hatte die Idee zu dieser Fahrt und führte uns kundig und engagiert in die Materie ein. Aufgrund langer Staus kamen wir erst kurz vor dem Beginn der Führungen am Kölner Dom an.
Vor seinem imposanten Westwerk mit den 157 m hohen Türmen fühlt man sich klein und bewundert die zahlreichen Skulpturen.

Weitere Fotos finden Sie in unserer Bildergalerie.

 

Unzählige Wallfahrer reisten über viele Jahrhunderte zu diesem Ort, um die Gebeine der heiligen drei Könige anzubeten, die in einem kostbaren goldenen Schrein aufbewahrt werden. Sie waren der Grund für den Beginn des Dombaus im 13. Jahrhundert, der sich über sechs Jahrhunderte hinzog.

Bei unserem Besuch waren es Touristen aus aller Welt, die das riesige Gotteshaus füllten. Zwei Domführerinnen erklärten uns das Gebäude und die Kunstschätze aus sechs Jahrhunderten. Daran wurden die Bedeutung und der Reichtum der Stadt Köln sichtbar. Wir bekamen auch die alten Pläne für die Türme des Domes zu sehen, die normalerweise durch einen Vorhang bedeckt sind.

Erfrischend war der Einzug einer Gruppe von Pilgern, die - unterstützt von einem Akkordeonspieler - singend in die Kirche einzogen und am Dreikönigsschrein vorbeizogen. Hier war echte Freude und geistliche Anteilnahme spürbar. Ansonsten war wegen der Menschenmassen keine Andacht möglich.

Im Anschluss an die Besichtigung ging es sogleich weiter nach Neviges, einem kleinen Ort bei Wuppertal. Hier erblickten wir eine Wallfahrtsstätte, die in ihrer Erscheinung genau das Gegenteil vom Kölner Dom ist.
Ein hoher Betonbau, eingeweiht 1969, grau und an einen Felsen erinnernd und deshalb im Volksmund „Affenfelsen“ genannt.

Pater Paul, ein Franziskaner, nahm uns freundlich am Wallfahrtsbüro in Empfang, hatte auch die Zeit für ein Gruppenfoto und führte uns in aller Ruhe in die Kirche. Eine Mitfahrerin sagte: „Ich war zuerst entsetzt, als ich diese Kirche sah.“ Der Innenraum wirkt anfangs relativ dunkel, die Betonwände sind unverputzt. Der Steinboden von draußen setzt sich in der Kirche fort, die wie ein Marktplatz gestaltet ist mit Plastikstühlen und Straßenlaternen.

Die Idee: Die Kirche soll an ein Zelt erinnern und daran, dass sie sich in die Welt begeben muss, um bei den Menschen zu sein. Die Ausstattung der Kirche ist schlicht. Das Besondere sind die bunten Fenster, die von der Beziehung zwischen Gott und uns Menschen erzählen. Das Motiv der Rose, als ein Zeichen für Maria taucht immer wieder auf; ist doch dieser besondere Bau der Maria gewidmet. Ihretwegen begeben sich noch immer viele auf Wallfahrt an diesen Ort.

Bei Pater Paul war zu spüren, dass er einen geistlichen Bezug zu diesem Ort hat. So beteten wir am Ende in der Marienkapelle gemeinsam das Vaterunser und er segnete uns. Hier war etwas von Gottes Liebe und Zuwendung zu den Menschen spürbar.

Beeindruckt kehrten wir nach einer Kaffeepause zurück nach Bad Pyrmont. Herzlichen Dank an Dr. Dieter Alfter für die Idee und die Planung dieser Gemeindefahrt und Dank an die Stiftung der Kirchengemeinde für die Unterstützung.
BB

Gelesen 4551 mal Letzte Änderung am 14.12.2017 08:19

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