Rückblick (85)

05.04.2022 08:20

Die Arche Noah

Die Arche Noah
war Thema der Kinder-Mitmach-Kirche im März.

So durften die Kinder ihre eigene Arche Noah ,,beladen“. Schnell war klar, wer alles mitkommt:
die Familie, die Tiere oder doch vielleicht das ganze Haus?
Es war ein schöner und kreativer Nachmittag.

Unter diesem Motto gab der Chor „Cantabile“ und „Peace Valley Music“ am 18. März 2022 ein Benefiz-Konzert in der Holzhäuser Kirche.
Ganz kurzfristig entschlossen sich diese beiden Musikgruppen ein Spendenkonzert zugunsten der Menschen in der Ukraine zu veranstalten.
Es kamen so viele in die Kirche, sodass der Gemeinderaum nach hinten hinaus noch geöffnet werden musste.
 
Nach einer erklärenden Begrüßung wurden viele Friedenslieder gesungen, wie das große „Halleluja“ von Leonhard Cohen, Havenu shalom, Motherless child als Sologesang und Vieles mehr. Zum Schluss hielten alle ihre Kerze in der Hand„ und stimmten mit ein „Komm, wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg unter der musikalischen Begleitung von PVM.
 
Der Erlös von 820,00 € wird von der Ukraine Hilfe Diakonie Hl. Kreuz für medizinische Geräte und Medikamente eingesetzt.
Ein besonderes Konzert, das die Herzen ganz tief berührt hat.
Die Kinder der Kinder-Mitmach-Kirche Holzhausen beschäftigten sich diesen Monat mit dem 8. Gebot „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“

Intensiv besprachen die Kinder was es bedeutet, jemanden in ein schlechtes Licht zu rücken, ihn zu belügen, zu verleumden oder zu verraten. Schnell wurde auch klar, wie schwierig es ist, etwas wieder zurück zu nehmen oder ins richtige Licht zu rücken, was einmal zu Unrecht ausgesprochen wurde und wie schlecht sich derjenige fühlt, über den schlecht gesprochen/dem Unrecht getan wurde.
Letzteres ist sicherlich jedem bekannt; ist man im Leben doch immer wieder einmal davon betroffen, sich schlecht behandelt oder verraten zu fühlen.

Und so entstand die Idee etwas Gutes tun zu wollen für jeden der sich gerade, aus welchen Gründen auch immer, nicht so gut fühlt und ein bisschen Zuspruch und Aufmunterung gebrauchen könnte. Die Kinder und das Team der Kinder-Mitmach-Kirche gestalteten eine Ecke des Gemeindehauses der St. Johanneskirche Holzhausen zu diesem Thema.
Neben einigen Schlangen, die mit ihrer gespaltenen Zunge das ‚Falsch Zeugnis reden‘ symbolisieren, finden Interessierte hier zwei Gläser. Das eine ist gefüllt mit guten Worten, das andere mit von den Kindern gezeichneten Bildern.

Wer also ein wenig Zuspruch, Aufmunterung oder etwas Balsam für die Seele gut gebrauchen kann, der ist herzlich eingeladen, das Gemeindehaus Holzhausen zu besuchen und sich aus den beiden bereitstehenden Gläsern jeweils einen Zettel zu nehmen. Sie finden diese ab sofort im Foyer des Gemeindehauses in der Schulstraße 33 zu den allgemeinen Öffnungszeiten.
Die Kinder und das Team der Kinder-Mitmach-Kirche wünschen Ihnen von Herzen alles Gute und Gottes Segen!
Es war einiges los im Gemeindesaal der St. Johannes-Kirche, als die Kinder-Mitmach-Kirche am 14.01.2022 mit einer kleinen Neujahrsfeier ins neue Jahr startete.
Nachdem alle Teilnehmer ihre Freuden, Wünsche und Sorgen miteinander geteilt hatten, die sie mit ins das neue Jahr gebracht hatten, wurden sämtliche Sorgen (verbildlicht durch Bälle) auf dem Vorplatz der Kirche erst einmal weit weg und auf Gott geworfen.

Deutlich erleichtert ging es zurück ins Gemeindehaus, wo es für die Kinder nun eine Geschichte zu hören gab. Quintessenz der Geschichte: Der liebe Gott hat uns die Welt mit all ihrer Herrlichkeit geschenkt, auf dass wir uns an ihr erfreuen und auf dass wir auf sie achtgeben und sie beschützen. Und Gründe uns an ihr zu erfreuen, die gibt es jeden Tag, und scheinen sie noch so klein oder unscheinbar.

Im normalen Leben wird es einem oft gar nicht bewusst, dass der Mensch überhaupt unendlich viel mehr empfängt, als er gibt, und dass Dankbarkeit das Leben erst reich macht. Man überschätzt recht leicht das eigene Wirken und Tun in seiner Wichtigkeit gegenüber dem,
was man nur durch andere geworden ist. 
D. Bonhoeffer
 
Liebe Freunde und Förderer des Hospizes,
 
herzlich bedanken möchte ich mich für Ihre Unterstützung des AGAPLESION HAUS BETHESDA HOSPIZ, nun ist die Zeit für mich gekommen „Danke“ und „Adieu“ zu sagen.

Nach langer Zeit wieder ein Konzert aus der Reihe Oesdorfer Abendmusiken in der St.Petri-Kirche.
Die Freude war sicher auf beiden Seiten groß.
Cosima Bodien begeisterte auf der Violine das Publikum.
Eine große Freude auch für Dr. Bodien, der seit Jahren die Organisation der Oesdorfer Abendmusiken übernommen hat.
 
 
Kommen Kassenbons in den Papiermüll, wo entsorge ich meine FFP2 Maske und was mache ich eigentlich mit meinen alten Medikamenten? Hat sich nicht jeder schon einmal gefragt „Wie entsorge ich das jetzt korrekt“?

Diese Fragen wurden den Teilnehmenden des letzten Online Jugendkonvents der Evangelischen Jugend gestellt. Denn dieser stand ganz unter dem Thema Nachhaltigkeit. Nachdem die Landesjugendkammer und der Jugendkonvent Hameln-Pyrmont beschlossen haben, sich stärker dem Thema Nachhaltigkeit zu widmen, sind Umsetzungsstrategien gefragt.

Wie können wir unseren ökologischen Fußabdruck aktiv reduzieren und unsere Ökobilanz verbessern ?
 
Stolpersteine?? Worum handelt es sich dabei? Das sind häufig die Fragen, die man bekommt, wenn man davon erzählt oder danach fragt. Hier eine kleine Erklärung dazu:
[Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in die Pflasterung einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in 1265 Kommunen Deutschlands und in einundzwanzig Ländern Europas.
 
„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Gunter Demnig den Talmud. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.]

Für den 24.12.20 haben wir, Pastor Jann-Axel Hellwege und Pastorin Ira Weidner, einen Gottesdienst mit Herrn Jörg Schade aufgenommen. Das Video vom Gottesdienst sowie zum Krippenspiel finden Sie auf unserem Youtube Kanal.

Hannover/Göttingen.
Wenn in der Silvesternacht die Kirchenglocken das neue Jahr einläuten, hat das nach Ansicht des Experten Andreas Philipp weltliche Wurzeln. "Wie beim Böllern klingt dabei ein bisschen das Vertreiben von Geistern und dunklen Mächten mit", sagte der Glocken-Sachverständige der hannoverschen Landeskirche dem Evangelischen Pressedienst (epd). Inschriften auf Glocken deuteten noch auf die mittelalterliche Überzeugung hin, mit dem Glockenklang verbreite sich Segen. "Streng liturgisch besteht für die Kirchen dagegen kein Anlass zu läuten. Das Kirchenjahr beginnt ja schon am 1. Advent."

Allein in Niedersachsen erschallen zum Jahreswechsel nach Philipps Schätzungen mehr als 8.000 Glocken der evangelischen und katholischen Kirchen. Mit jeweils zwölf Glocken ist das Geläut beim Braunschweiger und beim Hildesheimer Dom landesweit am umfangreichsten. Die größte Glocke schwingt in der evangelischen Marktkirche in Hannover. Mit mehr als zehn Tonnen Gewicht erzeugt sie einen besonders tiefen Ton.

Die ältesten Glocken im Land, etwa in Lüneburg und dem benachbarten Bardowick, waren wohl bereits im 12. Jahrhundert zu hören, sagte der Sachverständige - damals aber vermutlich kaum zu Silvester. "Ich denke nicht, dass früher der Beginn des weltlichen neuen Jahres für die Kirche eine große Rolle gespielt hat." Zudem mussten die Glocken per Hand geläutet werden. "Man musste die Leute dafür bezahlen. Da wird es ein großes Geläut nur an hohen kirchlichen Feiertagen gegeben haben."

Insgesamt hätten die Glockentöne einstmals eine wichtige Funktion gehabt, sagte der Sachverständige aus Göttingen. Zum Beispiel sei das Sterbegeläut viel differenzierter gewesen als heute. "Man konnte unterscheiden, ob ein Mann, eine Frau oder ein Kind gestorben war." Die Menschen hätten den jeweiligen Klang verstanden. So habe es auch Glocken gegeben, die ganz weltliche Signale gaben - etwa die Bierglocke oder die Weinglocke zum Schankschluss in den Gasthäusern.

Heutzutage ertönten die Kirchen-Glocken in der Regel zu Gottesdiensten und anderen liturgischen Anlässen, sagte der Experte. Der nächtliche Uhrschlag sei vielerorts eingestellt worden, auch weil es Beschwerden gab. Einige ältere Menschen vermissten jedoch bei Schlaflosigkeit den Stundenschlag zu ihrer Orientierung, weiß Philipp. Die meisten Läuteordnungen sähen aber vor, dass zum Jahreswechsel mitten in der Nacht das volle Geläut in Bewegung gesetzt werde. "Und dann beschwert sich keiner."

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen


Am 3. Advent wurde auf dem Berg wieder gewandert. Diesmal führte der Weg von Eichenborn nach Baarsen.
 
In beiden Orten wurden wir wieder mit brennenden Feuerschalen überrascht.
 
Trotz des Abstand entstand eine Gemeinschaft und eine vorweihnachtliche Stimmung.  
 

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